Was ist Spam?

Was noch vor ein paar Jahrzehnten als Briefpost unterwegs war, das sind heute die E-Mails. Elektronische Post, die über das Internet von einem PC zum anderen verschickt wird. Schnell und problemlos und wohl auch die Ursache dafür, dass wir wesentlich mehr schriftlich kommunizieren, als früher. Ein E-Mail ist wesentlich schneller verschickt als ein Brief. Das ist zwar eine Verbesserung für uns, aber auch eine Erleichterung für jene, die uns unerwünschte Informationen schicken. Spam ist in aller Munde und auch in jedem Posteingang. Aber was ist Spam eigentlich?

E-Mail Flut

Kaum jemand klagt, dass er zu wenige E-Mails bekommt. Meist hat man eher das Problem, dass die Anzahl der Mails zu hoch ist. Grund sind nicht nur die E-Mails, über die man sich freut, oder auf die man wartet, sondern viel mehr jene Mails, die man eigentlich nicht braucht. Das beginnt ganz harmlos mit Newslettern, für die man sich in einem schwachen Moment registriert. Ist der Anbieter seriös, dann ist das aber kein Problem. Jeder ordentliche Newsletter muss eine Option zum Austragen der eigenen E–Mail-Adresse anbieten. Newsletter werden meist für Werbung genutzt.

Elektronische Werbung

Als Besitzer eines E-Mail-Postfachs sieht man sich in derselben Rolle, wie jemand, der einen Briefkasten besitzt. Was tagtäglich an Prospekten und Flugblättern in der Post landet ist beeindruckend. Oft blättert man es durch, meist wird es aber direkt entsorgt. Trotzdem scheint es sich zu rechnen. Ansonsten würde diese massive Verteilung gedruckter Werbung nicht nach wie vor so intensiv stattfinden. Beim E-Mail ist das Thema grundsätzlich dasselbe. Werbung, als Information getarnt, oder offen als Werbung deklariert kommt von allen, von denen wir eine Kundenkarte haben, an einem Gewinnspiel teilgenommen haben, oder wo wir sonstwie unsere E-Mail-Adresse bekannt gegeben haben.

 

Was ist Spam

Allerdings gibt es, neben den Absendern, die eine Legitimation haben, auch E-Mail-Versender, die unerlaubt und wahllos E-Mails verschicken. Derartige E-Mails nennt man Spam. Die Frage, was ist Spam lässt sich also eigentlich ganz einfach beantworten. Es handelt sich um unerwünschte E-Mails. Es gibt allerdings noch eine zweite Antwort auf die Frage was ist Spam. Spam ist Hersteller von Dosenfleisch und hat durch einen Sketch von Monty Python Berühmtheit erlangt. Ähnlich, wie die unangenehmen E-Mails ist der Spam im Sketch allgegenwärtig und wird ständig ungefragt serviert. Ein treffender Vergleich.

Wozu das Ganze

Die Motivation der Spammer, wie man die Versender von Spam nennt, ist immer dieselbe. Es geht nur darum, dass man einen Link klickt. Das kann erreicht werden, indem man ein tolles Angebit verschickt, also tatsächlich Werbung für die Zielseite macht, oder über Tricks. So schreibt Amazon, oder die Hausbank, dass man unbedingt auf seinem Account mal nach dem Rechten schaun sollte und man klickt den mitgelieferten Link an. Führt der Link dann zu einer Seite, die zwar genauso aussieht, die aber nicht von der Bank, oder dem Onlinehändler stammt, dann gibt man seine Zugangsdaten bereitwillig aus der Hand, wenn man sich dort vermeintlich anmeldet.

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Spam nervt

Was auch immer der Inhalt ist – Soam nervt. Eine nicht zu unterschätzende Gefahr birgt er dann, wenn man die echten Mails nicht mehr wahrnimmt, weil man täglich etliche Spammails bekommt. Das sichten und herausfiltern der relaventen E-Mails ist zeitintensiv und fehlerbehaftet. So landet manch wichtiges dank Spam E-Mail wohl im Papierkorb. Was ist Spam also? Ein Versuch uns zum löschen von Mails zu bringen, der Versand unerwünschter Werbung, oder kriminelles Verhalten? Letzteres trifft leider zu, denn dank verschiedener Gesetze ist es schlichtweg verboten ein Mail an jemanden zu senden, den man nicht kennt. Zumindest dann nicht, wenn man viele und/oder kommerzielle Mails versendet.

Kriminelle Mails

Die Frage „Was ist Spam?“ kann man tatsächlich mit „Kriminelle E-Mails“ beantworten. Spam ist illegal und verboten. Allerdings läuft wohl kaum jemand regelmäßig zur Polizei und zeigt die Versender an. Das ist meist auch wenig erfolgsversprechend, sitzen die Versender doch weit außerhalb der Reichweite unserer Justiz. Es bleibt also auf aktuelle Spamfilter zu setzen und auf jeden Fall einen aktuellen Virenschutz zu installieren. Nur so kann man Schäden am eigenen PC verhindern.

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