Website programmieren – Welche Sprache

Programmieren ist keine Kunst. Es ist eigentlich ein Handwerk. Allerdings setzt sich Programmieren aus zwei Teilen zusammen. Eineseits den handwerklichen Teil. Das Tippen der Befehle, das auch Coden genannt wird. Sourcecode der programme wird geschrieben. Der Teil, der tatsächlich eine Kunst ist, ist das Entwickeln der Programmlogik. Beide Teile muss man lernen, bevor man sich an sein erstes Programm wagt. Hat man gelernt, wie man ein Computerprogramm aufbaut, dann kann man dieses Konzept in verschiedenen Programmiersprachen umsetzen. Man muss lediglich die Programmiersprache selbst lernen. Die Auswahl ist groß und die Auswahl der Sprache ist nicht immer leicht. Welche Sprache wäre beispielsweise zu empfehlen, will man eine Website programmieren?

PHP

Man kann es sich leicht machen und an dieser Stelle aufhören, zu lesen. PHP lautet in den meisten Fällen die Antwort. Als die Programmiersprache für Webanwendungen, also auch für einfache Webseiten, ist PHP unumstrittener Erster, wenn es um die Linux-Welt gehlt. Neben ASP, das unter Windows läuft und an das .NET-Framework erinnert, ist PHP für etliche Websites verantwortlich. Auch hier auf blog-kade.de läuft PHP. Genauer gesagt WordPress, aber dazu später. PHP wird im Regelfall mit zwei weiteren Bausteinen kombiniert. Auf der einen Seite der Apache Webserver und auf der anderen Seite die MySQL-Datenbank.

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PHP ist leicht zu lesen und kann mit jedem Editor bearbeitet werden

LAMP

Linux-Apache-MySQL-PHP sind die Namensgeber für LAMP. Unter Windows ist PHP als XAMPP verfügbar und kann ganz einfach jeden Windows-PC in eine Webserver verwandeln. PHP ist dabei die Programmiersprache. Die Anweisungen sind leicht zu erlernen und die Software ist perfekt in den Apache Webserver integriert. PHP muss nicht kompiliert werden, sondern liegt als Sourcecode auf dem Webserver. Apache interpretiert Dateien mit der Endung .php als PHP-Dateien und führt sie aus.

Web 2.0

PHP wird ausgeführt, sobald die .php-Seite im Browser geöffnet wird..

<?PHP

echo „Hallo Welt“;

?>

Hallo Welt in PHP

Ausgaben, die man beispielsweise mit echo ausgibt, werden dann an den Browser gesendet und dargestellt. Das kann ausreichen um dynamische Websites zu gestalten. Man sendet Informationen mittels POST, oder GET über Formulare, oder Links und lässt das Programm darauf reagieren. Heute werden Webanwendungen aber noch dynamischer gestaltet. Um Daten an das PHP-Script am Server zu übermitteln muss zur Seite navigiert werden. Es muss also ein Link geklickt werden. Im Web 2.0 klappt das auch ohne neuladen der Seite.

Javascript und Ajax

Ergänzt man PHP im Backend und verwendet im Frontend Javascript und Ajax, dann kann man Applikationen und Websites programmieren, die nicht immer wieder neu geladen werden. Das Javascript erledigt zur Laufzeit die Kommunikation mit dem Server und verarbeitet die Rückgabewerte des PHP Scripts. Außerdem kann Javascript die Elemente der Website verändern, also Texte neu schreiben und Elemente sichtbar, oder unsichtbar machen. Damit läuft das Programm so ähnlich ab, wie eine Desktopapplikation.

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WordPress ist ein mächtiges CMS, das mit Plugins zu fast jeder Anwendung werden kann

Website programmieren welche Sprache?

Die Antwort ist also ganz einfach und doch kompliziert. Als Neueinsteiger in die Webprogrammierung ist PHP die erste Wahl. Wer einen Microsoft, bzw. .NET-Hintergrund hat, der kann sich auch mit ASP beschäftigen. Allerdings kann man diese Seiten auch nur auf einem Windows Server, bzw. IIS hosten. PHP läuft auf allen Plattformen. Will man beeindruckende Web 2.0 Anwendungen gestalten, dann darf Javascript nicht fehlen. Aber vielleicht ist das alles garnicht notwendig.

WordPress

Genauso defacto Standard, wie PHP bei den dynamischen Websites, ist WordPress bei den Blogs. Das open source content management System ist aber nicht nur für Blogs geeignet, sondern kann für fast jede Anwendung eingesetzt werden. Mit Plugins kann man das System auch zu jedem beliebigen Zweck ausbauen. Solche Plugins kann man auch selbst entwickeln. Die Programmiersprache dafür ist PHP. Der Vorteil davon ist, dass man sich nicht mit vielen anderen Punkten, wie Design, Cache usw. auseinandersetzen muss. All das ist in WordPress ebenfalls gelöst. Bevor man also die Website selbst programmiert lohnt es sich, WordPress einmal genauer unter die Lupe zu nehmen und zu checken, ob es vielleicht schon passende Plugins dafür gibt.


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